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Regenerative Energien
Mit Hilfe von Wärmepumpen macht sich der Mensch die Erdwärme zu nutze, Sonnenkollektoren und Solarzellen wandeln die Sonnenenergie direkt in eine andere Energieform um. |
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Oberflächennahe Geothermie | Solarthermie | Photovoltaik
Windenergie
Seit Mitte der 90er-Jahre hat die Windkraft einen spürbaren
Anteil an der regenerativen Energieerzeugung erlangt. Allein im Jahr 1998
sind mehr als 1.000 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von rund
800 MW ans Netz gegangen. Diese enorme Entwicklung hat dazu geführt,
dass Deutschland im Betreiben von Windkraftanlagen an der Weltspitze steht.
Die Türme von den größten Anlagen sind über 80 m
hoch, einschl. Flügel sogar über 110 m. Je höher solch
ein relativ schlanker Stahlrohrmast ist, umso höher sind auch die
mittleren Windgeschwindigkeiten aufgrund der sinkenden Verwirbelung durch
Bodenunebenheiten. Meist ist der Turmfuß in der Farbe seiner Umgebung
gestrichen. Weiter oben ist der Mast in weiß, grau oder hellblau
gehalten.
Bei der permanenten Weiterentwicklung ist die Machbarkeitsgrenze noch
lange nicht erreicht. So kann beispielsweise der Materialaufwand noch
deutlich reduziert, können Wirkungsgrade durch z.B. schlankere Flügel
für eine verbesserte Aerodynamik weiter erhöht werden.
Natürlich gibt es nicht nur Vorzüge bei der Nutzung von Windenergie.
Die Frage nach der Umweltverträglichkeit stellt sich nicht nur in
Bezug auf die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes („Verspargelung“),
sondern auch und gerade hier bei der Geräuschemission sprich Lärmbelästigung.
Durch einige bauliche Maßnahmen und strengere Auflagen sind moderne
Anlagen bei einem Mindestabstand von 500 m zu Wohngebieten praktisch nicht
mehr zu hören.
Nicht zu vernachlässigen freilich ist die Störung der Tierwelt
(insbesondere Vögel), wobei Beobachtungen durch Ornithologen aufgezeigt
haben, dass Zugvögel bei Nebel und in dunklen Nächten häufiger
gegen Masten und Türme prallen. Deshalb dürfen Windkraftanlagen
generell nicht in Vogelschutzgebieten und Zugvogelrouten aufgestellt werden.
Letztlich überwiegen jedoch die ökologischen Vorteile gemessen
an einer durchschnittlichen Leistung und einer Lebensdauer von ca. 20
Jahren im direkten Vergleich zu der konventionellen Nutzung von Braunkohle
in Kraftwerken.
© Sachverständigenbüro für Technische Gebäudeausrüstung
Dipl.-Ing. (FH) Jens-Uwe Nieß, Berlin

Regenerative (erneuerbare) Energien als
„Energiedienstleister“ sind natürliche, quasi unerschöpfliche
Energieströme, die nach dem Nutzungsprozess wieder in die Umwelt
zurückgeführt werden.