Regenerative Energien

Regenerative Energien Regenerative (erneuerbare) Energien als „Energiedienstleister“ sind natürliche, quasi unerschöpfliche Energieströme, die nach dem Nutzungsprozess wieder in die Umwelt zurückgeführt werden.

Mit Hilfe von Wärmepumpen macht sich der Mensch die Erdwärme zu nutze, Sonnenkollektoren und Solarzellen wandeln die Sonnenenergie direkt in eine andere Energieform um.

Auf dieser Seite: Photovoltaik

Weiter zu: Luft-Wasser-Wärmepumpe 
Windenergie  | Solarthermie  |  Oberflächennahe Geothermie


Photovoltaik

Photovoltaische Anlagen nutzen nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung sondern auch den diffusen Anteil, die sogenannte Globalstrahlung. Im Jahresmittel ist die Solarstrahlung in den südlichen Bundesländern fast doppelt so hoch wie im Norden. Der Wirkungsgrad liegt mittlerweile bei etwa 10 %.

1999 hatte die Deutsche Bundesregierung ein 100.000-Dächer Förderprogramm mit einer Laufzeit von 6 Jahren gestartet, mit dem die weitere Marktentwicklung von in Dächer oder Fassaden von Ein- und Mehrfamilienhäusern integrierbare Kleinanlagen gefördert werden sollte.

Eine photovoltaische Anlage besteht aus einem Modul von bestimmten übereinander angeordneten Halbleiterschichten, die unter Lichteinwirkung freie positive und negative Ladungen freisetzen. Diese durch ein elektrisches Feld getrennten Elektronen fließen im Gleichstrom über Kabel zum Wechselrichter, der den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Damit Verbrauchsgeräte auch an bewölkten Tagen und nachts funktionieren wird überflüssiger Strom in Batterien gespeist. Für den Fall der Fälle sichert ein Hausanschluss an das Versorgungsnetz Engpässe ab.

Zur Versorgung von z.B. Funk- und Messstationen, Notrufsäulen, Parkscheinautomaten, Garten- und Wochenendhäusern dienen netzunabhängige Kleinanlagen. In Entwicklungsländern sind wartungsarme photovoltaische Einzelhausversorgungen oftmals die wirtschaftlichste Lösung.

[Zur Startseite]

© Sachverständigenbüro für Technische Gebäudeausrüstung
    Dipl.-Ing. (FH) Jens-Uwe Nieß, Berlin