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Kältetechnik
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Wasserkühlanlagen
Diese Kälteanlagen nennt man auch Wasser- oder Sole-Kühlanlagen, da im Kältemittelverdampfer nicht Luft, sondern Wasser oder Sole (Kälteträger) abgekühlt wird. Der Kälteträger wiederum kühlt über den Wärmetauscher die aufbereitete Luft. Im Vergleich zu Luftkühlanlagen benötigen diese Kühlanlagen mit indirekter Kühlung aufgrund eines kleineren Wirkungsgrades und einer zusätzlichen Zirkulationspumpe mehr Energie.
Wasserkühlanlagen werden fast ausschließlich als montagefertige, sogenannte Kaltwassersätze mit Hubkolben-, Schrauben- oder Turboverdichtern sowie Absorptions- oder Dampfstrahlmaschinen für den industriellen Einsatz geliefert. Das Kaltwasser wird meistens auf +6 bis +8 °C mit einer Spreizung von 4 bis 6 K gekühlt. Zur Kondensatorkühlung wird ein Kühlwasserkreislauf mit Rückkühlwerk benötigt.
© Sachverständigenbüro für Technische Gebäudeausrüstung
Dipl.-Ing. (FH) Jens-Uwe Nieß, Berlin

In
den Anfängen der Klimatechnik benutzte man meistens Eis, Leitungs-
oder Brunnenwasser als Kühlmittel zur Kühlung und
Entfeuchtung der Luft im Sommer. Heutzutage übernehmen in der
Regel Kältemaschinen für jeden Leistungsbedarf diese Aufgabe.
Alle Bauelemente eines Kältekreislaufs wie Verdichter (Kompressor),
Verdampfer, Verflüssiger (Kondensator), Rohrleitungen usw.
sind auf das jeweils eingesetzte Kältemittel abgestimmt.