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Luftkühlanlagen
Bei Luftkühlanlagen wird die aufbereitete Luft direkt im Verdampfer gekühlt. Obwohl dies die wirtschaftlichste Methode ist, sprechen einige Punkte gegen diese Anlagentechnik. Neben dem komplizierten Reglungsaufwand im Kältekreislauf können beispielweise Leckagen am Rohrnetz und den übrigen Bauelementen schwerer ausfindig gemacht und behoben werden. Deshalb wird die direkte Kühlung fast ausschließlich für kleine Leistungen oder Geräte verwendet.
Fenster-, Raum- und Schrank-Klimageräte zur Raumklimatisierung haben betriebsfertige Komplettsysteme, wobei ein luftgekühlter Verflüssiger immer Verbindungen zur Außenluft benötigt. Die häufig eingesetzten Split-Geräte können in verschiedener Weise ausgelegt sein und müssen nicht unbedingt von einem Kältetechniker montiert werden. Klimatruhen arbeiten mit Luftkühlverdampfern, die an einem Verflüssigungssatz angeschlossen sind.
© Sachverständigenbüro für Technische Gebäudeausrüstung
Dipl.-Ing. (FH) Jens-Uwe Nieß, Berlin

In
den Anfängen der Klimatechnik benutzte man meistens Eis, Leitungs-
oder Brunnenwasser als Kühlmittel zur Kühlung und
Entfeuchtung der Luft im Sommer. Heutzutage übernehmen in der
Regel Kältemaschinen für jeden Leistungsbedarf diese Aufgabe.
Alle Bauelemente eines Kältekreislaufs wie Verdichter (Kompressor),
Verdampfer, Verflüssiger (Kondensator), Rohrleitungen usw.
sind auf das jeweils eingesetzte Kältemittel abgestimmt.