Gastechnik

Gastechnik Die Gasversorgung gehört zu den wichtigsten Energielieferanten.
Als sparsamer und umweltschonender Primärenergieträger bietet Erdgas wegen seiner Verbrennungseigenschaften sehr gute Voraussetzungen, die Bemühungen um eine Schadstoffminderung entscheidend voranzutreiben. In Krankenhäusern und Laboratorien werden Druckgas­versorgungs­anlagen für verschiedenste medizinische und sonstige Gase errichtet.

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Gasversorgungsanlagen

Zu den Gasverbrauchseinrichtungen gehören zum einen Gasgeräte wie Gaskocher, Gasherd, Gas-Backofen, Gas-Kühlschrank, Gas-Heizstrahler und Gas-Wärmepumpe und zum anderen Gasfeuerstätten mit einer Abgasanlage wie Gas-Raumheizer, Gas-Heizkessel, Gas-Umlauf-, -durchlauf- und -Kombiwasserheizer.

Bei Gasfeuerstätten wird zwischen raumluftabhängigen und raumluftunabhängigen unterschieden. Eine Gasverbrauchseinrichtung ist entweder durch einen festen oder lösbaren Anschluss mit der Anschlussarmatur verbunden.

Ist ein Erdgas-Versorgungsnetz nicht vorhanden, bietet Flüssiggas eine wirtschaftliche Alternative. Zu den Flüssiggasen gehören Propan, Propen, Butan, Buten. Sie werden in der Regel in ortsfesten Druckbehältern gelagert, die am Aufstellort befüllt werden.

Weil Erdgas an sich geruchlos ist, muss es „riechbar“ gemacht werden. Als intensiv riechender Warnstoff wird ein Odoriermittel aus schwefelhaltigen Verbindungen verwendet, das in den Ergasübernahmestationen sowie in sogenannten Reduzier- und Verteilerstationen dem Gasstrom mittels einer Dosierpumpe zugeführt wird.

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© Sachverständigenbüro für Technische Gebäudeausrüstung
    Dipl.-Ing. (FH) Jens-Uwe Nieß, Berlin