Elektrotechnik

Elektrotechnik Mit der Erfindung der dynamoelektronischen Maschine durch Werner von Siemens im Jahre 1866 erfolgte der Durchbruch für die „Elektrotechnik“.

Weil elektrische Energie zum einen leicht transportiert und zum anderen recht einfach in andere Energieformen wie Wärme, Licht oder mechanische Energie umgewandelt werden kann, ist sie im Vergleich zu anderen Energieformen klar im Vorteil.

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Lichtanlagen

Sowohl im privaten wie im öffentlichen Bereich als auch am Arbeitsplatz ist gute Beleuchtung die Voraussetzung für Wohlbefinden, Sicherheit und Arbeitsqualität des Menschen. In Deutschland liegt der Energieverbrauch für Kunstlicht bei ca. 10 %. Obwohl die Ansprüche an Beleuchtung im Büro-, Einkaufs-, Freizeit- und Wohnbereich stetig wachsen, bleibt der Energieaufwand wegen energiesparenden Leuchten mit hoher Lichtausbeute fast gleich. Weiterhin tragen die konsequente Nutzung des Tageslichts sowie hochwertige Spiegelrasterleuchten und elektronische Vorschaltgeräte zum Energiesparen bei.

Schon bei kleineren Objekten wie Einfamilienhäusern, Arztpraxen und kleineren Büros ist eine detaillierte Leuchtenplanung sehr sinnvoll. Neben den bereits angesprochenen wirtschaftlichen Aspekten rückt der Anspruch an Design und Ambiente stärker in den Vordergrund. Dem Wunsch des Kunden, einer qualifizierten Beratung durch Planer oder Installateur nachzukommen, ist keine leichte Aufgabe.

Mit gesetzlichen Regelungen in Landesbauordnungen und Unfallverhütungsvorschriften werden über die Errichtung und den Betrieb von Notbeleuchtungsanlagen Festlegungen in Bezug auf Minimalwert und Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke, Nennbetriebsdauer und Einschaltverzögerung getroffen. Immer dann, wenn ein Betriebsausfall der konventionellen Beleuchtung Gefahren für den Menschen mit sich bringt, schaltet sich automatisch die Sicherheitsbeleuchtung zum einen für Rettungswege und zum anderen für „Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung“ ein.

Ersatzbeleuchtungsanlagen sind beispielsweise bei der OP-Beleuchtung lebensnotwendig und in der industriellen Produktion vorteilhaft. Sie stehen zwar nicht unmittelbar mit Sicherheitsüberlegungen in Zusammenhang, sie sind eher dafür vorgesehen, ersatzweise für einem bestimmten Zeitraum frequentierte Bereiche auszuleuchten.

Für die Notbeleuchtung kommen in der Regel zwei unterschiedliche Schaltungen in Betracht. Während bei der Dauerschaltung die Lampen der Notbeleuchtung ohne Unterbrechung in Betrieb sind, schaltet sich bei der Bereitschaftsschaltung die Notbeleuchtung erst beim Ausfall der normalen Lichtanlage ein.

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© Sachverständigenbüro für Technische Gebäudeausrüstung
    Dipl.-Ing. (FH) Jens-Uwe Nieß, Berlin

 


Wissenswertes:

Blitzschutzanlagen-Check (PDF)
(nach DIN VDE 0185)

Check elektrischer Anlagen (PDF)
(nach DIN VDE 0105-100/0100-610/BGV A3)

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