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Auf dieser Seite: Blitzschutzanlagen
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Blitzschutzanlagen
Blitzschutzanlagen sind dafür da, Menschen, Tiere, bauliche Anlagen und Sachwerte gegen Blitzeinwirkungen in Form von Bränden und mechanischer Zerstörung an und in Gebäuden nachhaltig zu schützen. Die Notwendigkeit einer Blitzschutzanlage wird z.B. nach den Unfallverhütungsvorschriften (UVV) der Berufsgenossenschaften oder den Auflagen der Sachversicherer geregelt.
Man unterscheidet drei Gruppen von baulichen Anlagen, die es zu schützen gilt:
1. Bauliche Anlagen besonderer Art (z.B. Krankenhäuser, Kirchen,
Seilbahnen)
2. Nichtstationäre Anlagen und Einrichtungen (z.B. Turmdrehkrane,
Automobilkrane)
3. Anlagen mit besonders (explosions-)gefährdeten Bereichen (z.B.
Feldscheunen, Farbenfabriken
Die nach Planungsunterlagen auszuführenden Blitzschutzanlagen dürfen
nur von Fachkräften errichtet werden, die über einschlägige
Kenntnisse und Erfahrung verfügen. Bedingt dadurch, dass immer mehr
elektronische, überspannungsempfindliche Geräte (z.B. PC) in
den Gebäuden anzutreffen sind, muss auch dort an den Blitzschutz
gedacht werden. Deshalb wird zwischen innerem und äußerem Blitzschutz
unterschieden. Der äußere Blitzschutz besteht aus einer metallisch-leitenden
ununterbrochenen Bahn aus Fangleitungen, Fangstangen, Ableitungen und
der Erdungsanlage. Der innere Blitzschutz umfasst den Blitzschutz-Potentialausgleich
und dem Schutz elektrischer Anlagen vor Überspannungen.
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© Sachverständigenbüro für Technische Gebäudeausrüstung
Dipl.-Ing. (FH) Jens-Uwe Nieß, Berlin
Wissenswertes:
Blitzschutzanlagen-Check
(PDF)
(nach DIN VDE 0185)
Check elektrischer
Anlagen (PDF)
(nach DIN VDE 0105-100/0100-610/BGV A3)
Fachwissen
Elektrotechnik
Neuigkeiten auf dem Gebiet Elektrotechnik
Zentralverband Elektrotechnik (ZVEI)

Warmfeuchte
Luft, die schnell aufsteigt, sich mit zunehmender Höhe abkühlt
und kondensiert, bildet Gewitterwolken. Sobald der Gefrierpunkt
unterschritten ist, werden die Wassertröpfchen zu Eis in Form
von Schnee, Hagel- oder Graupelkörnern. Die Eisteilchen fallen
gegen den warmen Aufwind und geben Ladungsteilchen ab. Eine Gewitterzelle,
die mind. zwei Ladungsgebiete hat, wovon die obere immer eine positive,
die unterste meist eine negative Ladung aufweist, verursacht große
elektrische Feldstärken zwischen der Wolke und der Erde. Damit
es zum Blitzschlag zwischen Wolke und Erde kommen kann, muss die
elektrische Feldstärke derart steigen, dass sie den Isolationswiderstand
der Luft überwinden kann. Die Stromstärken einer Hauptentladung
können bis zu 500 kA betragen.