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Auf dieser Seite: Starkstromanlagen
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Starkstromanlagen
Starkstromanlagen unterteilt man in Gleich- und Wechselstromanlagen sowie in Bezug auf ihre Betriebsspannung in Kleinspannungsanlagen mit 42 V, Niederspannungsanlagen mit 42 bis 250 V und Hochspannungsanlagen mit mehr als 250 V gegen Erde, wobei diese nochmals bei 1000 V gestuft sind. Starkstromanlagen verteilen und verbrauchen elektrische Energie um beispielweise Motoren anzutreiben sowie Licht und Wärme zu erzeugen. Bei der elektrischen Hausinstallation liegen zwei verschiedene Spannungen an, die beim dreiphasigen Drehstrom 400 V zwischen zwei Phasen und beim einphasigen Wechselstrom 230 V zwischen einer der drei Phasen und dem Neutralleiter oder Erde betragen.
Für elektrische Maschinen, Transformatoren, Schalt- und Installationsgeräte sind sogenannte IP Schutzarten erforderlich. Die erste von zwei Kennziffern hinter „IP“ bezieht sich auf den Schutz gegen Berühren und das Eindringen von Fremdkörpern, die zweite Ziffer gibt die Schutzart gegen das Eindringen von Wasser an. Wo „Schlagwetter“ oder Explosionen auftreten können, dürfen nur gesicherte Betriebsmittel mit den Kennzeichnungen EEx I oder EEx II verwendet werden.
Starkstromanlagen werden mit unterschiedlichen Netzsystemen gebaut, die
nach den unterschiedlichen Erdungsverhältnissen der Spannungsquellen
und Verbraucher unterschieden werden. Die Kennzeichnung der Systeme erfolgt
über verschiedene Kennbuchstaben, wobei der erste Buchstabe die Erdungsbedienungen
der Spannungsquelle, der zweite die Erdung der Verbraucher beschreibt.
Das gängigste System ist das TN-C-S-System.
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© Sachverständigenbüro für Technische Gebäudeausrüstung
Dipl.-Ing. (FH) Jens-Uwe Nieß, Berlin
Wissenswertes:
Blitzschutzanlagen-Check
(PDF)
(nach DIN VDE 0185)
Check elektrischer
Anlagen (PDF)
(nach DIN VDE 0105-100/0100-610/BGV A3)
Fachwissen
Elektrotechnik
Neuigkeiten auf dem Gebiet Elektrotechnik
Zentralverband Elektrotechnik (ZVEI)

Mit der Erfindung der dynamoelektronischen
Maschine durch Werner von Siemens im Jahre 1866 erfolgte der Durchbruch
für die „Elektrotechnik“.